Dienstag, 22. April 2014

Kritische Theater-, Film- und Medienwissenschaft @ Social Media

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Sonntag, 30. März 2014

KritTFM Brunch: In der deutschen Wildbahn - Der Autorenfilmer Roland Klick

mit Anna Koblitz

Sonntag, 11. Mai 2014
13 Uhr, U5
Universitätsstraße 5
1010 Wien

Der Filmemacher Roland Klick ist heute in der filmwissenschaftlichen Auseinandersetzung nur wenigen ein Begriff. Irgendwie mutet das seltsam an, wenn man sich anschaut wie und mit wem Klick Filme gemacht hat: Dennis Hopper, Mario Adorf, Mascha Elm-Rabben, Marquard Bohm, Eva Mattis, Peggy Parnass oder Sieghard Rupp waren seine Stars – die er allesamt zu Laien machte, damit sie auf der Leinwand "echt" werden konnten – in Szene gesetzt von keinen geringeren als Robert van Ackeren und Jost Vacano. Seine Filme wurden produziert von Rob Houwer und Bernd Eichinger. Sie sind unterhaltsam und sie sind relevant und sie haben ihre Zeit überlebt, weil sie, und das ist u.a. einem erstaunlichen formalen Können zu verdanken, wie Zeitmaschinen funktionieren: BÜBCHEN (1968), Klicks erster Langspielfilm, lässt den betrachtenden Menschen eintauchen, in eine nicht enden wollende Nachkriegszeit; DEADLOCK (1970) ist mehr als ein Western eine Erfahrung von der deutschen Hippie-, Drogen- und Festivalkultur der späten 60er und von den unerbittlichen Kämpfen, die nebenbei noch mit den Eltern ausgefochten werden mussten. SUPERMARKT (1973) lässt seine Zuschauer/innen das Lebensgefühl der RAF-Zeit spüren. Für manche ist es bis heute einfach der beste deutsche Film und sicherlich mit DEADLOCK Klicks bekanntester.

Samstag, 29. März 2014

KritTFM-Brunch: The whole world is affected and the world affects us. Privates und Politisches in Doctor Who

mit Sarah Binder und Florian Wagner

Am Sonntag, den 27. April 2014, findet in der U5 der zweite Doctor Who Brunch statt. Nachdem wir das letzte Mal über Zeitreiseparadoxa diskutiert haben, interessiert uns dieses Mal die Darstellung von Privatem und Politischem in der britischen Science Fiction Serie Doctor Who. Der Schwerpunkt liegt auf den ersten vier Staffeln der neuen Serie (2005-2009), punktuell wird es auch um das Verhältnis der neuen zur alten Serie gehen.

Samstag, 15. März 2014

KritTFM Brunch: „You can dance right through your life“

mit Sarah Kanawin und Simon Sailer

Tanzfilme sind nicht für ihre vielschichtigen und komplizierten Handlungen bekannt. Eher gelten sie als seichtes Entertainment, welches fehlende Intelligenz im Drehbuch mit aufwendigen Choreographien und Showeinlagen kompensiert. Vorurteile, die in der Regel zutreffen, meist handelt es sich um Liebesgeschichten oder um die Geschichte von Außenseitern, die etwas aus sich machen, Freundinnen finden oder sich in einer neuen Umgebung behaupten. Allerdings gibt es im Tanzfilm noch eine zusätzliche Ebene: den Tanz und die Musik. Diese latente, mimetische Schicht interagiert mit der manifesten Handlung des Films. Manchmal stabilisiert und verstärkt sie diese, manchmal gerät sie mit dieser in Widerspruch oder erweitert sie um eine zusätzliche Dimension.

Die Sprache des Tanzes kennt keine Worte und Begriffe. Zwar gibt es im Tanz Zeichenähnliches, aber Zeichen stiften nicht seinen spezifischen Sinn. An filmischen Beispielen, reichend von den alten Ginger Rogers und Fred Astaire Filmen, über Flashdance bis hin zu neueren Produktionen, soll dieser tänzerische Sinn mitvollzogen, sowie zunächst die innerfilmischen und schließlich gesellschaftlichen Implikationen untersucht werden. Wir konzentrieren uns dabei auf populäre Beispiele und lassen experimentellere und vom Anspruch her künstlerischere Filme nur am Rande einfließen.

Wie immer wird die Diskussion von einem leckeren Buffet begleitet. Die Veranstaltung ist kostenlos, das Buffet gegen Spende und wir freuen uns auf euer Kommen und eure Anregungen.

Sonntag, 13. April 2014
13 Uhr, U5
Universitätsstraße 5
1010 Wien

Mehr zum Konzept des KritTFM Brunchs findet ihr hier

Facebookevent

Mittwoch, 26. Februar 2014

kritTFM Brunch: Die Anwesenheit von Abwesenheit - Transitional Justice und Vergangenheitsbewältigung im argentinischen Kino

mit Maggy Sperl

Wahrheit und Gerechtigkeit sind die zentralen Forderungen der Menschenrechtsbewegung in Argentinien seit der Diktatur, die 1983 endete. Beide Begriffe sind im Kontext der sogenannten transitional justice umstritten und ihre permanente Umdeutung politisch geprägt.

In meiner Diplomarbeit möchte ich zeigen, wie dieser Prozess im argentinischen Kino thematisiert wird. Besonders interessiert mich die Darstellung von Abwesenheit in unterschiedlichen Formen. Mir geht es dabei um das Aufzeigen von Deutungsmöglichkeiten, nicht um eine empirische Untersuchung. Deswegen analysiere ich im Rahmen der Arbeit drei Filme:

La Mujer sin Cabeza (The headless woman), Lucrecia Martel,. 2008
Nueve Reinas (Neun Königinnen), Fabian Bielinsky, 2000
El Rati Horror Show, Enrique Piñeyro, 2012

Ich werde Ausschnitte davon zeigen und freue mich auf die Diskussion sowohl des Materials als auch meiner Analyseansätze dazu.

Sonntag, 30. März 2014
13 Uhr, U5
Universitätsstraße 5
1010 Wien

Für Essen und Getränke ist gesorgt - der Eintritt ist frei!
Mehr zum Konzept des KritTFM Brunchs findet ihr hier.

Dienstag, 25. Februar 2014

kritTFM Brunch: Theorie und Praxis von Protest – der Internationale Frauentag in Wien

mit Sarah Kanawin

Für meine Diplomarbeit beschäftige ich mich damit, welche Forderungen rund um die Frauentage diskutiert wurden und wie sich diese auf die Form des Protestes auswirken.

Mir geht es bei diesem Brunch darum, vorzustellen, was ich bereits erarbeitet habe und dann darüber zu diskutieren und Rückmeldungen zu bekommen. Natürlich freue mich auch über Menschen, die einfach zuhören wollen oder ihr Wissen beisteuern möchten.

Meine Schwerpunkte sind die Demonstrationen von 1911 und 2011. Zu der ersten Demonstration zum Internationalen Frauentag in Wien kann ich bereits einiges erzählen und zeigen. Bei den neueren stecke ich voll in der Recherche, kann aber auch schon einiges herzeigen und sagen.

Sonntag, 16. März 2014
13 Uhr, U5
Universitätsstraße 5
1010 Wien

Für Essen und Getränke ist gesorgt - der Eintritt ist frei!
Mehr zum Konzept des KritTFM Brunchs findet ihr hier.

Samstag, 22. Februar 2014

KritTFM Brunch: Wibbly wobbly timey wimey - Die Zeitreiseparadoxa in Doctor Who

mit Sarah Binder und Florian Wagner

Die von BBC Wales produzierte Science Fiction Serie Doctor Who feierte kürzlich ihren 50. Geburtstag. Zwischen 6 und 10 Millionen ZuschauerInnen versammelt eine neue Folge vor den britischen Fernsehgeräten. In den vergangen Jahren wurde Doctor Who zu einem globalen Phänomen der Popkultur, während sich der Erfolg im deutschsprachigen Raum nach wie vor in Grenzen hält.

Beim Brunch steht das Thema Zeitreise und ihre Paradoxa im Zentrum. Es soll unter anderem darum gehen, verschiedene Formen der Zeitreise und ihre Widersprüche ideologiekritisch zu diskutieren. Etwa dahingehend, wie viel Determinismus in den jeweiligen Zeitreiseerzählungen eingeschrieben ist und wie die Darstellung von Vergangenheit und Zukunft mit der Gegenwart in Beziehung steht.

Die Veranstaltung richtet sich an Whovians und alle, die es noch werden wollen.

Sonntag, 2. März 2014
13 Uhr, U5
Universitätsstraße 5
1010 Wien

Für Essen und Getränke ist gesorgt - der Eintritt ist frei!
Mehr zum Konzept des KritTFM Brunchs findet ihr hier.